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Wirtschafts- und Energieexperten diskutierten auf Einladung der Quickborner Rotarier
Der Atomausstieg kann lange dauern
am 24. März 2011 in den Räumen der E.ON-Hanse in Quickborn
Text und Foto: Burkhard Fuchs vom Hamburger Abendblatt
Aktueller hätte die Diskussion bei den
Quickborner Rotariern kaum sein können, Super-Gau im
japanischen Atomkraftwerk von ukushima, Energiewende in
Berlin. "Da ist unser heutiger Energiegipfel zu einem heißen
Thema geworden", sagte Tilo Herzog, ein Sprecher der
Gastgeber im gut gefüllten Saal von E.on-Hanse in der
Quickborner Zentrale.
Die Frage, ob und wann wir aus der
Kernenergie aussteigen sollten, sollten die Experten Thomas
Straubhaar vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI),
der Bundestagsabgeordnete und Koordinator für Energiepolitik
der CDU/CSU-Fraktion, Thomas Bareiß, und E.on-Hanse-
Vorstand Udo Bottländer klären.
Einig waren sich die drei Fachleute in der Einschätzung, dass
der Ausstieg notwendig und politisch gewollt über alle
Parteigrenzen hinweg sei. Allerdings würde dies noch Jahre,
wenn nicht Jahrzehnte dauern, glauben ebenfalls alle drei
Experten. |