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Besuch der Ausstellung
Marc Chagall (1887 - 1985) "Lebenslinien"
im Bucerius-Forum am 13. Januar 2011
Die Ausstellung präsentierte erstmals in Deutschland die Sammlung des Israel Museums Jerusalem, das über zahlreiche Gemälde, Zeichnungen und Graphiken des Expressionisten verfügt. Eine gezielte Auswahl an Werken aus deutschen und europäischen Sammlungen ergänzt die Bestände. Somit waren rund 150 Werke von Marc Chagall in Hamburg zu sehen.
Die Ausstellung "Marc Chagall. Lebenslinien" in Hamburg ging der Frage nach, inwieweit persönliche Erlebnisse und Erfahrungen Chagalls Kunst prägten. Im Zentrum der Präsentation stand die Liebe zu seiner Frau Bella, die er in vielen Bildern mit Liebespaaren thematisierte.
An das Zentrum schließen sich Räume mit Selbstbildnissen, Portraits und Szenen des jüdischen Lebens seiner Heimatstadt Witebsk an. Ein anderer Raum der Hamburger Chagall Ausstellung widmete sich der Zusammenarbeit mit seiner Frau, für deren zwei Bücher Chagall Zeichnungen fertigte.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Werken, in denen sich Chagall mit der Künstlerrolle auseinandersetzt und die Einblick in sein Selbstverständnis geben. Mit der jüdischen Religion und Geschichte, seiner Auseinandersetzung mit der Bibel, sowie seiner Reaktion auf den Holocaust befasste sich ein Teil der Ausstellung ebenfalls. (Quelle: www.hamburg.de)
Wir danken Freund Klünder wieder für die Organisation dieser beeindruckenden Veranstaltung.
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