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Eine Traumreise nach Wien


vom 27. bis 29. April 2007

 

Eine traumhafte Reise in eine traumhafte Stadt. Am Freitag mit dem Morgengrauen ging es los. Alle waren noch müde, aber voller Spannung. Das war auch gut so, denn uns erwartete ein umfangreiches und interessantes Programm sowie ein Aprilwochenende von einmaliger Sommergüte mit Temperaturen von bis zu 30° C.

Teilnehmer waren die Ehepaare Baumer, Blunck, Bohn, Heidemanns, Jurkschat, Karde, Prädikow, Sonntag und Wiedemann sowie Freund Klünder. Wegen Krankheit leider verhindert waren unser Freund Lang mit seiner Gattin Heinke sowie
die Gattin Rosemarie unseres Clubmeisters Dieter Klünder, die alle maßgeblich an der hervorragenden Planung und Organisation beteiligt waren. An dieser Stelle sei allen noch einmal herzlich gedankt.

Die Stimmung auf der Reise war sehr gut bis hervorragend und steigerte sich von Stunde zu Stunde. Zur Begrüßung in Wien gab es zünftig eine Mozartkugel. Das gemeinsame erste Frühstück war im Cafe Central Ecke Herrengasse in einem eigens für uns hergerichteten Raum des Palais Ferstel. Danach eroberten wir in kleinen Gruppen den I. Bezirk der Stadt Wien und bekamen einen ersten Überblick. Am Nachmittag trafen wir uns wieder und gingen gemeinsam zum Musikverein und erlebten ein Konzert der Wiener Sängerknaben. Im Sonntagsstaat dieser Zeit, dem Matrosenanzug, sangen glockenhelle Stimmen zunächst Volkslieder, im zweiten Teil dann klassische Stücke mit Orchesterbegleitung.
Direkt nach dem Konzert holte uns eine Stadtführerin ab und führte uns kompetent und sachkundig per Bus unter einer Informationsflut durch die Stadt Wien mit kurzem Stopp beim Hundertwasserhaus. Die Fahrt endete beim Heurigen Muth in
Heiligenstadt (fast Grinzing). In fröhlicher Runde mit gehobener Stimmung klang der Abend im Hof-Gastgarten aus bei Wiener Grillspezialitäten und Heurigem.

Am nächsten Sonnabendvormittag war Zeit zur freien Verfügung. Der Wiener Naschmarkt war ein Muss. Man wurde sofort von der Atmosphäre eingefangen und fühlte sich einfach wohl inmitten der Menschenmassen, die dort waren. Ein exzellenter Imbiss mit Fisch und Meeresfrüchten war unser Mittagshöhepunkt. Unglaublich, die Plätze waren trotz
der drangvollen Enge auf dem Markt für uns reserviert und freigehalten worden. Nach kurzer Erholungspause ging es voller Begeisterung gruppenweise wieder ins Wiener Leben.

Am Abend erlebten wir dann das Musicaldrama Rebecca im Raimund Theater. Es war ausverkauft und spannend. Auch Alfred Hitchcock fand das seinerzeit und verfilmte das Werk 1940. Nach dem Musical bestaunten und verspeisten wir das
größte Wiener Schnitzel beim Figlmüller in der Wollzeile. Das Schnitzel verdeckte einen normalen Essteller vollständig. Bei Bier, Wein und anhaltend guter Laune wurde es schon wieder etwas später.

Am Sonntag war nach dem gemeinsamen Frühstück der Besuch der Spanischen Hofreitschule angesagt. Wir sahen die hohe Schule der Reit- und Dressurkunst. Wir erlebten das Verschmelzen von Bereiter und Pferd mit Kraft, Eleganz und
Geschmeidigkeit. Wir bestaunten unter anderem Traversale, Courbette und Kapriole. Wir erlebten aber auch die Gefährlichkeit dieser Dressurkunst mit Hengsten für Pferd und Bereiter. Die Eindrücke wurden sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Darbietung war prachtvoll.

Gleichzeitig fand der Wien Marathon statt mit einer Rekordteilnehmerzahl von 25000 Läufern. Die Stadt war brechend voll und international besucht. Auch unser Freund Frank Sonntag nahm teil und wurde bejubelt.

Eine weitere Besonderheit durfte nicht fehlen, der Tafelspitz. Wir aßen ihn zum Abschluss der Reise im Restaurant Plachutta auf erlebnisreiche Wiener Art direkt aus dem Kupfertopf. Danach hieß es Abschied nehmen vom schönen Wien. Wie sangen noch die Wiener Sängerknaben: Wien, Wien, nur du allein, du sollst die Stadt meiner Träume sein … !


Bernd Jurkschat

 

   
 
 
 
     
 
 
 
 
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
     
 
 
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