Bericht der Schülerdelegation über ihre Reise nach Riga
am 4. Mai 2006 im Rotaryclub Quickborn
Anlässlich der Eröffnungsfeier des Jugendzentrums in Riga, am Samstag, dem 25. März 2006, war eine Schülerdelegation der Erich-Kästner-Schule nach Riga gereist. Am 4. Mai berichten Sie uns bei einem unserer wöchentlichen Clubtreffen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.
Zunächst informiert Frau Wenzel über die Einbettung des Rigaprojektes in das Lehrprogramm der Schule. Da gemäß Auflage des Kultusministeriums alle Schüler einer Abgangsklasse an einer Projektarbeit teilnehmen müssen, ist das RCQ Rigaprojekt zum Klassenprojekt der HKS avanciert, an dem alle Schüler zu bestimmten Unterthemen mitarbeiten. Diese Projektarbeit wird auch Bestandteil der Prüfung sein.
Die nachfolgende Präsentation der Schülerdelegation ist ebenfalls ein Teil dieser schulischen Projektarbeit.
Jeder Schüler berichtet über seine Erlebnisse und Eindrücke von jeweils 2 Tagen:
Gina Draw beginnt ihren Vortrag mit den Problemen einer türkischen Schülerin, deren Einreise nach Lettland zu großen Schwierigkeiten führte. Besonders beeindruckt waren die Schüler von der offenen und freundlichen Gastfreundschaft der lettischen Schüler, aber auch von der einfachen Unterkunft und den sanitären Anlagen, die nicht den deutschen Standards entsprachen.
Die ersten beiden Tage waren Orientierungstage, um sich zu Recht zu finden und die Stadt, Schule und ihre lettischen Mitschüler kennen zu lernen. Aber auch die Gegensätze zwischen arm und reich wurden den Schülern gegenwärtig, nicht nur beim Besuch des Villenviertels, sondern auch beim Besuch des Gymnasiums ihrer lettischen Schüler, die als zertifizierte Schule modern gestaltet ist und einen drastischen Widerspruch zu den ärmlichen Häusern der Umgebung bildet.
Am Donnerstag stand dann der Besuch der Suppenküche und des Jugendzentrums auf dem Programm. Auch hier waren die Schüler sehr beeindruckt von dem unmittelbaren Kontakt mit den armen Leuten dieser Stadt, die an der Ausgabe der Suppenküche Schlange standen. Da bot sich der anschließende Besuch des Erholungszentrums auch zur Regenerierung von Geist und Körper an mit einem Abendessen in einem fast schon „deutschen“ Restaurant bei Pommes, Pasta und Pizza.
Während am Freitag ein Ausflug in die „lettische Schweiz“ auf dem Programm stand, galt am Samstag die volle Aufmerksamkeit der großen Einweihungsfeier des Jugendzentrums mit Livemusik und vielen Ansprachen. Auch die Schüler präsentierten sich mit Gedichten - die lettischen Schüler in deutscher Sprache, die deutschen Schüler in lettischer Sprache im besten Sinne einen umfassenden Völkerverständigung.
Am Sonntag fand dann ein allgemeiner Schüleraustausch statt. Es wurden Bekanntschaften und auch Freundschaften geschlossen. Tendenz der Schüler: es waren wundervolle Stunden, aber etwas zu spät, da am nächsten Tag die Abreise nach Hamburg bevorstand.
Fazit: „ Einerseits erleichtert, dass die Reise zu Ende war, andererseits traurig, weil man gerne noch längere Zeit mit den neu gewonnenen Freunden verbringen wollte. Die Reise hat uns Schüler der EKS viel näher gebracht, wir sind richtig zusammengewachsen. “ wie Gina Draw zusammenfasst.
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