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Besuch der Ausstellung


Horst Janssen "Meisterzeichungen"

 

in der Kunsthalle am 13. Januar 2005

 


Organisation des Abends: Freund Damke

 

Text der Kunsthalle zur Ausstellung:

Am 14. November 2004 wäre Horst Janssen 75 Jahre alt geworden. Die Hamburger Kunsthalle feiert diesen Geburtstag mit einer Hommage an den Künstler: Gezeigt werden seine Meisterzeichnungen aus den Jahren 1970 bis 1995. Mit dieser Retrospektive knüpfen wir an die Ausstellung „Frühe Meisterschaft“ (1999) an und präsentieren erstmals einen Überblick über jene Jahre, in denen Janssen nach dem Erfolg der Biennale in Venedig 1968 internationalen Ruhm erlangte. Er selbst hat die siebziger und achtziger Jahre als Höhepunkt seiner zeichnerischen Entwicklung angesehen: „Nun kann ich so zeichnen, wie ich schon immer sehen konnte“, schrieb er 1981 in „Angeber ICKS“. Ebenso virtuos wie souverän hat er in dieser Zeit immer wieder seinen Stil geändert, seine Themen und Techniken variiert. Die Vielfalt seines Werkes reicht von den frühen Landschaftszeichnungen der Tessin-Reise bis zu den späten kraftvollen Aquarellen der „Bobethanien“-Folge von 1990. Schwerpunkt der Ausstellung bilden neben den Selbstbildnissen und Zeichnungen zur „Kopie“, die Stilleben und Landschaften, sowie die Aquarelle zum Thema Eros und Tod.

Viele der 80 Meisterzeichnungen stammen aus Privatsammlungen und sind daher bisher kaum gezeigt worden. Sie werden durch die Bestände der Hamburger Kunsthalle und die Werke aus dem Nachlass von Hartmut Frielinghaus ergänzt. Parallel zur Ausstellung im Kuppelsaal der Hamburger Kunsthalle werden im Janssen-Kabinett in der Galerie der Gegenwart unter dem Titel „Selbst“ 50 druckgraphische Selbstportraits aus den Jahren 1965-1985 zu sehen sein.

 

   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
 
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