Reise der Klasse 9b nach Riga


vom 18. bis 29. September 2004



Gekürzter Bericht von Fr. Schröder (Schulleiterin der Erich-Kästner-Schule in Quickborn)

Am 18.9.2004 trat die Kl. 9b zusammen mit ihrem Klassenlehrer Herrn Schumacher und mir gut vorbereitet die Reise nach Riga an. Auf dem Flughafen in Riga wurden wir von Frau Grundsteina, Geschäftsführerin der Sveta Jana Palidziba (SJP) und 3 Schülern des Agenskalns Gymnasiums begrüßt. Abends erwarteten uns dann die Schüler/innen der Kl. 11c und ihre Lehrerin Frau Kovisare in der Schule. Bei einem gemeinsamen Abenmdessen und anschliessenden Spielen kamen beide Gruppen schnell ins Gespräch. Es gab keinerlei Berührungsängste. Am folgenden Tag trafen wir uns in der Sozialstation der SJP. Frau Grundsteina zeigte uns die Räumlichkeiten und berichtete über die Arbeit in der Suppenküche und der Kleiderkammer. Der Raum, der für den Jugendtreff vorgesehen ist, dient heute noch als Lager. Ausserdem erzählte sie den Schüler/innen von den Strassenkindern in Riga. Die Gespräche vor Ort machten beide Gruppen sehr nachdenklich und beschäftigten sie sehr. Zwei Gruppen machten sich auf den Weg, um Strassenkinder zu treffen, doch leider ohne Erfolg.

Am Montag, den 20.9. wurden die deutschen Schüler/innen vom Stadtrat Herrn Vilks im Rathaus empfangen. Er berichtete über seine Aufgaben als Leiter der Abteilung für Sicherheit und Ordnung und lobte das Vorhaben der Schüler/innen. Er versprach das Projekt zu unterstützen. Am Nachmittag trafen sich alle in der Schule, um an der Gestaltung des Jugendtreffs zu arbeiten. Die Kl. 9b stellte zunächst ihre in Quickborn theoretisch erarbeiteten Erkenntnise vor. Die Ideen wurden weitgehend übernommen und in Gruppenarbeit an mehreren Tagen ergänzt

Am Dienstag, den 21.9. hatte die Kl. 9b die Möglichkeit, die Arbeit in der Suppenküche und Kleiderkammer kennenzulernen. Sie packten sofort an, verteilten die Suppe, schälten für den nächsten Tag mehrere Eimer Kartoffeln, packten Pakete aus, sortierten die Sachen ein. Frau Grundsteina hat die Arbeit der Schüler/innen als hervorragend bezeichnet
.

Ausserhalb der Arbeit am Projekt wurden gemeinsame Ausflüge unternommen nach Turaida, Jürmala und Liepaja. In Liepaja wurde die Marinetaucherschule und das ehemalige russische Gefängnis besucht. Die Demonstration, wie Häftlinge von russischen Gefängniswärtern schikaniert wurden, hat die Schüler/innen sehr beeindruckt. Dieser Programmpunkt wird noch im Unterricht vertieft.

Während der gemeinsamen Arbeiten und in der Freizeit wurden zwischen deutschen und lettischen Schüler/innen enge Kontakte geknüpft. Gemeinsam kamen sie zu guten Ergebnissen und hoffen, dass zumindest ein Teil ihres Gedankengutes umgesetzt werden kann.

Klicken Sie hier zu weiteren Berichten auf der Homepage der Erich Kästner-Schule.


Die folgenden Bilder wurden einem Film entnommen, der während der Reise entstanden ist:
     
Weitere Informationen zum Gesamtprojekt  
     
 
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